Selbstoptimierung? Nein danke

In einer Welt, die uns ständig dazu anregt, unser Leben zu „optimieren“ – sei es durch Produktivität, Fitness oder Selbstverbesserung – scheint es fast selbstverständlich, immer besser, schneller und erfolgreicher zu werden. Aber ganz ehrlich: Ich bin nicht sicher, ob das immer der richtige Weg ist.

1. Es gibt immer mehr zu tun – aber wann reicht es?

Selbstoptimierung fühlt sich oft wie eine endlose Liste an, die nie abgeschlossen wird. Es gibt immer noch eine neue Methode, ein weiteres Ziel, das man erreichen muss. Das führt dazu, dass wir uns ständig fragen: „Bin ich gut genug?“ und „Was fehlt noch, um wirklich erfolgreich zu sein?“ Doch irgendwann ist der Druck so groß, dass wir uns selbst aus den Augen verlieren.

2. Der ständige Vergleich macht unglücklich

Dank sozialer Medien sehen wir ständig, wie perfekt das Leben der anderen ist – jeder scheint immer in Form, produktiv und erfolgreich. Aber was wir oft vergessen: Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, und das, was wir sehen, ist nur die Spitze des Eisbergs. Sich ständig mit anderen zu vergleichen, führt nur dazu, dass wir uns schlecht fühlen, anstatt unsere eigenen Stärken zu schätzen.

3. Wir vergessen, den Moment zu genießen

Jeder hat sicher schon mal einen Tag erlebt, an dem man einfach nur entspannen und den Moment genießen wollte, aber dann kommt dieser Gedanke: „Ich sollte eigentlich noch produktiver sein“ oder „Ich könnte noch etwas lernen.“ Wenn wir uns ständig darauf fokussieren, uns zu verbessern, verlieren wir die Fähigkeit, einfach mal abzuschalten und den Tag zu genießen. Und das ist echt schade.

4. Der Druck, immer besser zu sein, macht uns krank

Die ganze Selbstoptimierungsindustrie lebt davon, dass wir uns ständig verbessern wollen. Fitness-Apps, Diäten, Online-Kurse – all das kann nützlich sein, aber es kann uns auch das Gefühl geben, nie genug zu sein. Wir kaufen Produkte, weil uns gesagt wird, dass wir uns nur so „perfekt“ fühlen können. Doch in Wahrheit geht es viel mehr um das, was wir fühlen, nicht um das, was uns verkauft wird.

5. Menschlichkeit bedeutet Unvollkommenheit

Wir alle machen Fehler und haben Schwächen – und das ist völlig okay. Niemand ist perfekt, und das macht uns aus. Wenn wir ständig versuchen, besser zu werden, verlieren wir manchmal das, was uns menschlich macht: Empathie, Humor, Kreativität und die Fähigkeit, auch mal über uns selbst zu lachen.

6. Selbstakzeptanz statt ständiger Optimierung

Anstatt immer nach Wegen zu suchen, uns zu verbessern, sollten wir lernen, uns selbst zu akzeptieren – mit all unseren Stärken und Schwächen. Das bedeutet nicht, dass wir uns nicht weiterentwickeln sollten, aber es bedeutet, dass wir uns selbst auch dann wertschätzen, wenn wir nicht perfekt sind.

“Oft geht es nicht darum, besser zu werden, sondern einfach glücklich zu sein mit dem, was wir sind.”

Fazit: Weniger Optimierung, mehr Leben

Selbstoptimierung ist nicht schlecht, aber sie darf nicht zur Belastung werden. Wir sollten uns mehr darauf konzentrieren, das Leben zu genießen, anstatt es ständig zu verbessern. Manchmal ist es okay, einfach zu sein – ohne das Gefühl, ständig etwas ändern zu müssen. Denn im Endeffekt geht es nicht darum, das perfekte Leben zu haben, sondern ein erfülltes und authentisches.

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Aber Salome, was machst du genau?